Carl Benz Arena

Die Tagungs- und Eventlocation in Stuttgart

Die Carl Benz Arena bietet beeindruckende 1.500 m2 Veranstaltungsfläche. Unverwechselbar ist die Höhe der Arena von 10,5 m. Diese Dimensionierung bereitet dem Veranstalter unbegrenzte Möglichkeiten. Kreativität und Fantasie werden in dieser Hülle einzigartiger Architektur zum Garanten jeder Veranstaltung.

Die Carl Benz Arena ist ein Verwandlungskünstler. Die Veranstaltungsräume können so gestaltet werden, dass je nach Bedarf zwischen 250 und 2.000

Personen empfangen werden können. Zu diesem Raumportfolio gehört auch die knapp 500 m2 große Grundfläche des Foyers. Hier wird der Besucher eindrucksvoll empfangen. Diese Fläche kann aber auch als Veranstaltungsfläche genutzt werden. Zur intelligenten und flexiblen Innenarchitektur kommt eine hervorragende Akustik, die durch perfekte Integration modernster Technik ihresgleichen sucht.


Architektur

Viel Raum für besondere Erlebnisse

Die beeindruckende und moderne Architektur, die außergewöhnliche Bauweise sowie die Verwendung hochwertiger Materialien machen die Carl Benz Arena besonders. Raumgreifende Dimensionen korrespondieren mit modernen architektonischen Stilmitteln.

Die Arena besticht auch im Detail durch ihren absoluten Premiumcharakter. Im Inneren ist es gelungen, durch die Kombination aus massiven Trägern und 

filigranen Säulen sowie durch ein helles und offenes Interieur eine Atmosphäre zu schaffen, die Leichtigkeit und Solidität zugleich ausstrahlt. Die überdimensionale Glasfront ermöglicht einen sensationellen Blick auf die Mercedes-Benz Arena, kann aber bei Bedarf auch verdunkelt werden.

Rundum eine Umgebung, die Raum für innovative Gedanken schafft.


Carl Benz

Leben

Benz wurde am 25. November 1844 als Karl Friedrich Michael Vaillant im heutigen Karlsruher Stadtteil Mühlburg geboren. Ein Jahr nach seiner Geburt heiratete seine Mutter Josephine Vaillant den Vater Johann Georg Benz. Der Lokomotivführer starb 1846, ein Jahr nach der Hochzeit. Danach war sein Name Karl Friedrich Michael Benz, den er später in Carl Friedrich Benz änderte. Ab 1853 besuchte er das naturwissenschaftlich orientierte Lyzeum in Karlsruhe. Mit 15 Jahren bestand Karl Friedrich am 30. September 1860 die Aufnahmeprüfung an der Polytechnischen Hochschule (später Technische

Hochschule) in Karlsruhe. Nach vier Jahren beendete er am 9. Juli 1864 mit Erfolg sein Studium. Am 20. Juli 1872 heiratete er Bertha Ringer.

Der deutsche Maschinenbauingenieur wurde zum Pionier der Automobilindustrie. Am 25. November 1914 verlieh die Technische Hochschule Karlsruhe Karl Friedrich Benz den Ehrendoktortitel.

Benz starb am 4. April 1929 im Alter von 84 Jahren in Ladenburg.


Technische Leistungen

1878/79 entwickelte Benz einen verdichtungslosen Zweitakt-Verbrennungsmotor und später einen leichten Viertaktmotor. Benz entwickelte den Differentialantrieb und andere Kraftfahrzeugelemente wie die Achsschenkellenkung, die Zündkerzen, die Kupplung, den Vergaser, den Wasserkühler und die Gangschaltung. 

1885 baute er das erste Auto, ein dreirädriges Fahrzeug mit Verbrennungsmotor und elektrischer Zündung, das 1886 erstmals in Mannheim fuhr. Es hatte 0,8 PS (0,6 kW), die Höchstgeschwindigkeit betrug 18 km/h. Am 29. Januar 1886 schrieb Karl Friedrich Benz Industriegeschichte, indem er beim Reichspatentamt unter der Nummer 37 435 dieses Fahrzeug zum Patent anmeldete. In der Öffentlichkeit erntete Carl Benz für seine Arbeit viel Spott. Es wurde als „ein Wagen ohne Pferde“ belächelt. Andererseits meinte der „Generalanzeiger der Stadt Mannheim“ im September 1886, „dass

dieses Fuhrwerk eine gute Zukunft haben wird“, weil es „ohne viele Umstände in Gebrauch gesetzt werden kann und weil es, bei möglichster Schnelligkeit, das billigste Beförderungsmittel für Geschäftsreisende, eventuell auch für Touristen werden wird“. Carl Friedrich Benz sah dies ähnlich und verbesserte seine Fahrzeuge stetig. Seine Frau Bertha Benz unternahm im Jahr 1888 die erste Fernfahrt von Mannheim nach Pforzheim, auf der ein Apotheker in Wiesloch Ligroin als Kraftstoff zur Verfügung stellen musste. Somit wurde diese Apotheke zur ersten Tankstelle der Welt.

1888 wurde das neuartige Gefährt („Vollständiger Ersatz für Wagen mit Pferden!“) durch die Teilnahme an der Münchner „Kraft- und Arbeitsmaschinenausstellung“ zwar über die Grenzen Deutschland bekannt, doch die möglichen Käufer blieben skeptisch. Die Verbreitung des Automobils begann dann in Frankreich, das die besten Straßen hatte. 1889 wurden die neuen Benz-Modelle auf der Pariser Weltausstellung gezeigt.


Firmen von Benz

Benz gründete 1871 die „Eisengießerei und mechanische Werkstätte“, die er später in „Fabrik für Maschinen zur Blechbearbeitung“ umbenannte. Die kostspieligen Entwicklungsarbeiten hatten dazu geführt, dass die Hausbank 1882 die Umwandlung seiner Firma in eine Aktiengesellschaft verlangte, wobei auch der Name in „Gasmotorenfabrik in Mannheim“ geändert wurde. Im Aufsichtsrat fand der Konstrukteur wenig Verständnis für seine Visionen. Benz verließ deshalb das Unternehmen und gründete 1883 eine neue Firma, die „Benz & Co. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim“ (seit 1899 Aktiengesellschaft), die um 1900 die größe Automobilfabrik der Welt war. 

1903 schied Benz aus dem aktiven Dienst aus. Er gründete 1906 mit seinen Söhnen in Ladenburg die Firma „Carl Benz Söhne“, die sich auf den Fahrzeugbau spezialisierte. 1926 vereinigten sich die Firmen „Benz & Co. Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim“ und „Daimler Motorengesellschaft“ zur Daimler-Benz AG.

Den Konstrukteur Gottlieb Daimler, der zusammen mit seinem Freund Wilhelm Maybach 1885 in Cannstatt das erste Motorrad (mit Stützrädern) fahren ließ und 1900 starb, hat Benz nie persönlich kennen gelernt.